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Folge 38: Networking und Socializing für Introvertierte

Vor einigen Wochen war ich an einem Kongress für Wissenschaftliche und Medizinische Illustratoren. Ein solcher Kongress besteht aus Vorlesungen, Präsentationen, einer kleinen Ausstellung, einer stillen Auktion und einem Gala-Dinner. Dazwischen gibt es dann ganz viel Zeit um zu Networken und zu „Smal-talken“.

Etwas zu meiner Person; ich bin sehr introvertiert, bin aber zugleich nicht scheu, nicht auf den Mund gefallen und mag es sogar vor Publikum zu sprechen. Das Gegenteil von introvertiert wäre dann extrovertiert, Wikipedia erklärt diese beiden Persönlichkeitseigenschaften folgendermassen:


Introvertierte Charaktere wenden ihre Aufmerksamkeit und Energie stärker auf ihr Innenleben. In Gruppen neigen sie eher zum passiven Beobachten als zum Handeln und werden häufig als still, zurückhaltend und ruhig beschrieben. Introversion ist jedoch nicht gleichzusetzen mit Schüchternheit. So gibt es schüchterne Extrovertierte und nicht-schüchterne introvertierte Personen. Ein markanter Unterschied zwischen introvertierten und extravertierten Personen ist, dass sich der Introvertierte nach längerer Dauer ohne Zeit für sich selbst im Gegensatz zum Extravertierten energielos und ausgesogen fühlt. Daher bevorzugen introvertiert geprägte Menschen oft eine ruhige Umgebung, wie z. B. die eigene Wohnung, Bibliotheken, Parks, Wälder etc. Oft nutzen Introvertierte auch ihre Wochenenden und ihre Freizeit, um sich zu erholen, indem sie je nach Möglichkeit so viel Zeit wie möglich allein oder mit engen Freunden und Bekannten verbringen. Dabei genießen sie, anders als von Außenstehenden häufig angenommen, diese Zeit, da sie sich nur auf diese Art effektiv erholen und nachdenken können.


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